Tipps

Um besten Erfahrungen mit unseren Produkten machen zu können, haben wir für Sie einige Tipps und Anleitungen vorbereitet. Wir beantworten die häufigsten Fragen wie zum Beispiel – warum frieren wir neben Fenstern und warum beschlagen Fenster (Gläser) mit Feuchtigkeit.

Veraltete Fenster z.B. Kastenfenster und Verbundfenster haben meistens keine Dichtung, sie sind also undicht. Wenn wir bei kühlem Wetter neben einem solchen Fenster sitzen, fühlen wir einen Durchzug und wir frieren. Darüber hinaus erscheint der Durchzug auch bei den schlecht eingebauten Fenstern und den veralteten Ausführungen der Rolllädenkästen. Der Stoß zwischen dem Fenster und der Mauer hat Spalten, dieses ist nicht abgedichtet. Wir frieren aber auch neben Fenstern, bei denen bereits die Dichtung eingebaut ist, sie sind dicht, aber deren Verglasung hat eine schlechte Wärmeisolation. Zum Beispiel: ein Kastenfenster mit nur zwei getrennten Gläsern oder das einfache Fenster mit einem Thermopane-Glas, das noch einen ziemlich hohen Wärmedurchgangskoeffizient U=2,9 – 3,1 W/m²K hat.

 

An kühlen Tagen lassen solche Fenster bzw. Gläser größere Menge der Wärmeenergienergie nach außen durch. Deshalb bleibt die Temperatur der inneren Glasfläche relativ niedrig, obwohl eine Raumlufttemperatur z.B von 22°C herrscht, denn die inneren Wände sind relativ warm. Diese große Temperaturdifferenz zwischen der inneren warmen Wand und dem inneren relativ kalten Glas kann eine Zirkulation bzw. Luftbewegung von der inneren warmen Wand zu dem kalten Glas bewirken. Diese unsichtbare Zirkulation hat einen Durchzug und Kühle zur Folge, obwohl Fenster und Türen geschlossen sind. Je größer ist die erwähnte Temperaturdifferenz, desto größer ist der Durchzug.

 

Normalerweise helfen wir uns so, dass die Raumluft auf 26°C oder noch mehr erhitzt wird, dann empfinden wir keine Zirkulation der erhitzten Luft mehr wie einen kühlen Durchzug. Auf diese Weise vergrößern wir aber wesentlich Wärmeverluste vom Gebäude durch Fenster und Wandung und auch den Verbrauch von Heizungsenergie. Es wurde festgestellt, dass bei einer Temperaturerhöhung der Raumluft um 1°C der Verbrauch an Energie um 5 bis 7 % für jede weitere 1°C steigt.

 

Eine sparsame und gesunde Lösung dieses unsichtbaren Durchzugs sind gegenwärtige, dichte bzw. energiesparsame bzw. energieeinsparende Fenster und gute Wärmeisolation der Außenwände.

 

Es ist nämlich notwendig zu erreichen, dass die Temperatur an dem Innenglas möglichst hoch ist. Messungen deuten darauf hin, dass bei einer Außentemperatur von – 10°C und einer Raumtemperatur von 20°C die Temperatur des Innenglases von der Qualität des eingebauten Glases abhängt. Bei normalem Thermopane Glas mit einem Wärmedurchgangskoeffizient U = 2,9-3,1 W/m²K ist die Temperatur an dem Glas nur +8,4°C, bei einem Wärmeschutzglas mit U=1,1 – 1,6 W/m²K ist die Temperatur schon + 13,8 bis + 15,5°C, bei Isolierglas mit U = 0,4 – 0,8 W/m²K ist sie sogar + 16,8 bis 17,3°C.

 

Wärmeschutzgläser haben normalerweise einen Aufbau von 4-16-4 mm und einen niedrigen Emissionsauftrag auf der inneren Seite des Innenglases und im Glaszwischenraum ist das umweltfreundliche Edelgas Argon verschlossen. Deshalb wird fachmännisch empfohlen, veraltete Fenster auszutauschen und bei einem Neubau energiesparende Fenster einzubauen. Der Vergleich der Wärmebilanz für ein durchschnittliches Einfamilienhaus weist auf eine Halbierung der Wärmeverluste durch Fenster eines Gebäudes hin, falls die Thermopan – Gläser mit Wärmeschutzgläser ausgetauscht sind, z.B.: mit U = ca. 1,1 W/m²K. Zusätzliche Energieersparung wird erzielt, wenn an Fenstern z.B. moderne Rollläden, die gleichzeitig auch mehr Sicherheit und Verdunklung ermöglichen, montiert werden. Es wurde festgestellt, dass so in Häuserblocks, als auch in Einfamilienhäusern ein Austausch der schrottreifen und veralteten Fenster in Höhe von 20 % geplant ist. Sie wollen doch sicherlich Ihr Wohnumfeld verbessern: Raumklima, Lärmschutz, Sicherheit, Gebäude-Aussehen …

Die Zierkreuzsprossen im Fenster sind keine technische Notwendigkeit, sie haben nur eine dekorative Funktion. Sie bestehen aus zahlreichen verschiedenen Ausführungen.

 

Eine der häufigsten Ausführungen sind die im Glaszwischenraum eingebauten „Kreuzsprossen“. Bei dieser Ausführung sollten verschiedene technische Aspekte berücksichtigt werden, um Schäden des Isolierungsglases zu vermeiden.

 

Die Stärke dieser Zierkreuzsprossen darf nicht das Maß des Glaszwischenraumes des Isolierglases sein, sonst besteht die Gefahr, dass es unter bestimmten klimatischen Belastungen zum Glasbruch kommen kann. Bezugnehmend auf klimatische Veränderungen in einer Umgebung kommt entweder eine konvexe oder konkave Deformation vor. Das bedeutet, der Glaszwischenraum eines Isolierglases kann sich entweder auswölben oder wölben.

 

Die Erscheinung hat ihren Ursprung in der Struktur des Isolierglases, ist also physisch bedingt und deshalb unvermeidlich. Wenn sich der Glaszwischenraum also vergrößert, haben die dort eingesetzten Zierkreuzsprossen keinen Halt mehr. Das macht sich besonders bei Bewegungen des Fensters, wie Öffnen und Schließen des Fensterflügels, wie auch durch das Öffnen und Schließen der Innentüren durch die damit erzeugten Luftwirbelbildungen sofort bemerkbar. Die Zierkreuzsprossen kommen in Schwingungen.

 

Dadurch ist es unvermeidlich, dass die eingebauten Zierkreuzsprossen ans Glas anschlagen und somit Lärm verursachen. Der Lärm kann durch plastische Unterlegscheiben oder Filzunterlegscheiben gedämpft werden. Diese sollen auf den Kreuzstellen angebracht werden. Doch auch dadurch kann der Lärm nicht vollkommen verhindert werden.

 

Die Lärmstärke ist deswegen von der Größe der Deformation des Glases und der Größe des Glases abhängig. So kommt es bei größeren Gläsern zu größeren Deformationen als bei den kleineren Ausführungen. Deshalb ist die Erscheinung eines solchen Lärms trotz der PVC- oder Filzunterlegscheiben auf den Kreuzstellen nicht als eine Mängelrüge des Glases oder Fensters zu betrachten.

 

Unterlegscheiben dürfen wegen deren Optik störend sein. Sie sind nicht für jeden Kunden akzeptabel. Im Bezug auf den vorhergehenden Text ist es notwendig, dass der Kunde über diese möglichen Lärmerscheinungen und die Optik der Zierkreuzsprossen mit Unterlegscheiben in voraus unterrichtet wird.

Dass das Fensterglas beschlägt bzw. eine Kondensation auf der inneren Seite des Fensterglases erfolgt, ist ein häufiges Erscheinungsbild. Es tritt vor allem bei kühlem Herbstwetter und in der Winterzeit auf. Besonders betroffen sind veraltete Holzkastenfenster und einfache Fensterausführungen ohne Dichtungen und Thermoplane-Glas mit einer niedrigen Wärmedämmung.

 

Grundlage für beschlagene Fensterscheiben sind physikalischen Gesetze. Die warme Luft kann nämlich mehr Feuchtigkeit als kalte aufnehmen. Kühlt die Luft ab, so kann es bei einer bestimmten niedrigen Temperatur so genannten Taupunkt zu einer 100%-igen Sättigung der Luft mit Feuchtigkeit kommen und dadurch zu der Kondensation. Die Feuchtigkeit wird in Tropfenform auf die kühle Glasfläche freigesetzt.

 

Das gleiche Erscheinungsbild wird auch bei Kühlschränken beobachtet. Öffnet man die Tür des Kühlschrankes werden die Innenseite der Tür und die Innenwände mit Feuchtigkeit überzogen. Die normal feuchte Raumluft kühlt sich nämlich auf der inneren Seite der Tür und auf den Innenwände schnell – vom Raumtemperatur auf die Taupunkt – Temperatur aus, somit wird die Luftfeuchtigkeit kondensiert. Es kann sogar zu Eisbildungen kommen.

 

Ähnliche Erscheinungen treten auch bei Fenstern auf. Wenn an einem kühlen Tag das Fenster geöffnet wird, wird das Glas schnell taunaß sein, da die warme innere Luft mit der kalten Glasoberfläche konfrontiert wird. Wenn das Fenster wieder geschlossen ist, verschwindet der Tau ganz schnell und ist nicht mehr störend.

 

Auch den Autofahrern ist die Taubildung auf dem Glas gut bekannt. Wenn man an einem kühlen Tag im Auto sitzt, kommt es sehr schnell zu dem störenden Tau auf der Innenseite der Windschutzscheibe. Die ausgeatmete, warme und feuchte Luft des Autofahrers kondensiert auf der kühleren Glasscheibe. Durch gleichzeitige Aufwärmung der Luft und des Glases verschwindet der Tau wieder von der Windschutzscheibe.

 

Genauso kommt zur Taubildung auf der Innenglasscheibe bei geschlossenem Fenster besonders an kühlen Tagen, wenn ist im Raum eine relativ hohe Luftfeuchtigkeit vorhanden. Dann ist die Innenfensterseite – Innenglasscheibe kühl, deren Temperatur ist doch gleich dem Taupunkt und deshalb kommt es zum Beschlag. Dieses ist auch der Fall bei Fensterrahmen mit schlechter Wärmedämmung. Aus dem gleichen Grund werden auch die kühlen Wohnräume-Wände feucht. Es sind nicht nur diese Erscheinungen störend, sondern sie können auch schädliche Nebenwirkungen haben: Beschädigung des Anstrichs, der Tapeten, des Putzes, der Möbel und die Bildung der gesundheitsschädlichen Schimmels.

 

Wo bildet sich der Tau auf der Innenfläche der Fensterscheibe?

 

Insbesondere in Räumen mit hoher relativen Feuchtigkeit: Badezimmer, Küche, Wäscherei und das Ähnliche. Auch im Schlafzimmer kann es zum beschlagenen Fenster kommen, falls der Raum nicht genügend aufgewärmt ist und die Belüftung mangelhaft ist. Der Mensch atmet in 8 Stunden ca. 1 Liter Wasser aus, vier Familienmitglieder produzieren täglich ca.10 Liter Wasser in Dampfform. Sorgt man für keine entsprechende Belüftung, dann kondensieren diese Wasserdämpfe auf kalten Stellen, insbesondere auf dem Glas.

 

Der Beschlag bildet sich zunächst auf dem Glasrand der unteren Fensterkante. Der Grund dafür ist die Tatsache, dass die Glasränder immer kühler sind als die Glasmitte. Dieses ist charakteristisch auch für alle Isoliergläser und ist von denen Struktur abhängig.

 

Wie kann man den Beschlag von Gläsern verringern?

Die störenden Erscheinungen des Beschlages der Fenstergläsern können nur durch gut wärmedämmendes Isolierglas bzw. Fenster verringert werden. Die Möglichkeit einer Taubildung ist besonders groß bei Fenstern mit einfacher Verglasung (U= 5,8 W/m2 2K) oder mit gewöhnlicher „Thermopaneglas“ als bei den Fenstern mit gutem „energiesparendem“ Isolierglas (U= ca. 0,6 bis 1,5 W/m2K).

 

Es ist nämlich wichtig, dass auch mittels einer Isolierfähigkeit eine möglichst höhere Temperatur der Glasinnenseite erzielt sein wird, die den Taupunkt überschreiten sollte. Je niedriger ist der U-Wert des Wärmedurchgangskoeffizienten desto größer ist die Temperatur des Innenglases.

 

Optimale Werte des U – Koeffizienten für Fenster können mittels Errechnung und Beachtung von den Vorschriften bzw. der Lage, dem architektonischen Entwurf und dem gewünschten jährlichen Heizungsenergieverbrauch festgestellt werden. Natürlich sollen alle solche modernen Fenster sehr gut dichten, was aber bei veralteten Fenstern sehr problematisch ist. Die Fenster ohne Dichtungen verursachen „Durchzug“ – Energieverlust und Lärmeinbruch.